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Pilotstudie 2006-2008

Alternative Therapiekonzepte zur Verbesserung der Samenqualität gesucht
“The use of the nutraceutical PROfertil®  – a therapy of the male factor”

Da die Häufigkeit pathologischer Spermiogramme seit Jahren stark zunimmt und eine anerkannte Therapie zur Verbesserung der Samenqualität noch nicht etabliert ist, rücken alternative Therapiekonzepte wie die diätetische Behandlung mit Mikronährstoffen immer mehr in den Mittelpunkt.

 


Studiendesign

Im Rahmen dieser Pilotstudie, durchgeführt am IMI Zentrum für Kinderwunschmedizin in Wien, Österreich, wurden insgesamt 120 Männer, im  Alter von durchschnittlich 35.9 (23-58) Jahren, mit langjährigem Kinderwunsch (> 2 Jahre) und anamnestisch mindestens zwei pathologischen Spermiogrammen inkludiert. Patienten mit Azoospermie, Aspermie, bekannter Varikose des Hodens und urogenitalen Infektionen wurden aus der Studie ausgeschlossen. PROfertil® wurde im Sinne einer bilanzierten Diät über drei Monate, als Kapsel 2x täglich verabreicht. Nach Ablauf der drei Monate wurde ein Kontrollspermiogramm durchgeführt.


Ist das Ganze wirklich mehr als die Summe seiner Teile?

Ziel dieser Studie war es, eine Kombination aus acht wissenschaftlich fundierten Einzelsubstanzen und deren Einfluss auf die Verbesserung der Samenqualität zu untersuchen. Die Hypothese war, dass sich der Effekt der Einzelsubstanzen summiert.


Studienergebnisse im Detail

Einsatz von PROfertil® zur Therapie des „male factors“ und Verbesserung des Spermiogramms1) erfolgreich: Die Samenzelldichte nahm im Mittel von 29.46 Mio/ml auf 53.19 Mio/ml zu (+80,54%). Die durchschnittliche Zunahme der Spermiendichte pro Milliliter betrug 23.73 Millionen. Das Ejakulatvolumen verbesserte sich von 2.91 ml auf 3.61 ml (+24.05%). Die Anzahl der progressiv beweglichen Samenzellen steigerte sich im Mittel von 8.95% auf 19.27% (+115.3%). Die Gesamtmotilität (ohne statisch bewegliche Spermatozoen) nahm kumulativ von 33.13% auf 49.27% (+48.71%) zu. Die Anzahl der morphologisch unauffälligen Samenzellen verbesserte sich von 31.14% auf 38.90% (+24.91%).


Fazit

Bei 30 von 120 Probanden konnte eine Normozoospermie und somit ein Normalbefund erzielt werden. Bis dato sind in der Studie 21 Schwangerschaften bekannt. Diese Ergebnisse bestärken die Annahme, dass die Kombination der in der Literatur beschriebenen Einzelsubstanzen signifikant besser wirkt als die Summe der Wirkungen in singulärer Verabreichung.